Allgemein

Über zwei Jahre habe ich "rumgemacht"; soll ich mir so was kaufen oder nicht … jetzt ist er da: Mein symetrischer Tuner AT-502 von HAMWARE.

 

Knapp eine Woche nach Bestellung kam er sehr sauber verpackt per UPS bei mir an. Angeschlossen wird ein 2x12m langer Dipol mit einer Hühnerleiter. Der Draht ist aus einem Stück und stammt, wie auch die Spreizer der Hühnerleiter von DX-wire. Peter ist ein sehr angenehmer Geschäftspartner; er nimmt sich für die Beratung Zeit und die Ware kommt spätestens 2 Tage nach Bestellung an!

 

Der Tuner wird durch ein 25m langes, 25-poliges Steuerkabel mit dem Shack verbunden. Zur HF-Speisung verwende ich ein ebenfalls 25m langes RG58 Kabel. Beide Kabel stammen von meinem Lieblings-Händler REICHELT. Dessen RG58C/U Kabel ist von sehr guter Qualität. Es hat ein sehr dichtes Schirmgeflecht!

Eindrücke

Hier meine ersten Eindrücke …

Was mir bisher gefällt

  • Die Bestellung wurde zügig versand.
  • Die Ware war einwandfrei geschützt verpackt
  • Das Gehäuse des Controllers im Shack ist in einem stabilen ALU-Gehäuse untergebracht
  • Die Tunereinheit ist in einem wasserdichten Kunststoffgehäuse eingebaut.
  • Die mitgelieferte Bedienungsanleitung ist wirklich umfassend. Es sind die kompletten Schaltungsunterlagen inkl. Platinenlayouts und Stücklisten enthalten

Was mir bisher nicht so gefällt

  • Die Beleuchtung de LCD-Displays ist direkt mit dem 13,8V Anschluss des Steuergeräts verbunden.
    1. Wenn die Eingangsspannunga auch nur 0,5V schwankt, sieht man ein deutliches Flackern der Anzeigebeleuchtung
    2. Bei (zu) hohen Eingangsspannungen sterben sofort die LEDs der Hintergrundbeleuchtung.
    3. Der Hersteller antwortete auf meine Frage, warum die Beleuchtung nicht an der stabilisierten 5V Versorgung hängt, mit thermischen Problemen bei der Kühlung der Regelung - hm
  • Das Gehäuse des Steuergerät wackelt ein bischen auf den Standfüßen.
  • Der BNC-Stecker am Kabelende vom Frequenzsensor ist ein billiger Crimp-Typ. Der Halt auf der Buchse im Steuergerät ist sehr labberig.
  • Die SO-239 Buchen am Frequenzsensor sind nur mit einer Kontermutter gesichert. Schraubt man ein RG213 Kabel drauf, drehen sich diese im Gehäuse. Da hätten sicher solche mit Flansch auch nicht viel mehr gekostet.
  • Die Öffnung der DSUB-25 Buchse auf der Rückseite des Steuergerätes ist, nennen wir es mal, großzügig bemessen. Aber vielleicht ist es ja auch eine Lüftungsöffnung.
  • Die Buchsen am Tuner sind mit Silikon abgedichtet. Was ja an sich OK ist, aber das Überquellende hätte man noch entfernen können.
  • Das Handbuch ist ein einfacher, einseitiger Ausdruck auf einem Tintenstrahldrucker und an der oberen linken Ecke getackert …

Bilder

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2014 CW (Morse Telegraphy) was added to the German Nationwide Inventory of Intangible Cultural Heritage.

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